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Exerzitienhaus St. Ottilien

Siehe auch

11 März
Mi. 11.03.26 14:00 - 17:00
Exerzitienhaus St. Ottilien
Fortbildung (Rel.päd.)
"Musik - Medien - Möglichkeiten" - im Religionsunterricht mit Audio und Video arbeiten

Die Musik war schon immer ein wichtiger Teil der religiösen Bildung und Ausdruck der Freude am Glauben. Zudem ist die Musik ein wichtiger Teil der Lebenswelt junger Menschen, welche sich häufig in unterschiedlichen Formaten in digitalen Räumen abspielt.
Im Rahmen dieser Fortbildung werden diese Räume geöffnet und eigene Anknüpfungspunkte für den Religionsunterricht gefunden.
Im Vordergrund stehen aktuelle Ideen und Methoden die ausprobiert und umgesetzt werden können, um diese Aspekte der Lebensrealität junger Menschen in den Unterricht integrieren zu können.
11 März
Mi. 11.03.26 14:00 - 17:00
Exerzitienhaus St. Ottilien
Fortbildung (Rel.päd.)
"Musik - Medien - Möglichkeiten" - im Religionsunterricht mit Audio und Video arbeiten

Die Musik war schon immer ein wichtiger Teil der religiösen Bildung und Ausdruck der Freude am Glauben. Zudem ist die Musik ein wichtiger Teil der Lebenswelt junger Menschen, welche sich häufig in unterschiedlichen Formaten in digitalen Räumen abspielt.
Im Rahmen dieser Fortbildung werden diese Räume geöffnet und eigene Anknüpfungspunkte für den Religionsunterricht gefunden.
Im Vordergrund stehen aktuelle Ideen und Methoden die ausprobiert und umgesetzt werden können, um diese Aspekte der Lebensrealität junger Menschen in den Unterricht integrieren zu können.
22 Apr
50,00 €
Mi. 22.04.26 09:30 - 24.04.26 13:00
Exerzitienhaus St. Ottilien
Fortbildung (Rel.päd.)
„Ist bei uns bald Krieg?“ Diese Frage eines Kindes zeigt, dass die allgegenwärtigen Bilder der aktuellen Kriege in der Ukraine und im Gazastreifen auch bei unseren Schülerinnen und Schülern in der Grund- und Mittelschule ankommen, sie ängstigen und verunsichern. Lehrkräfte sind herausgefordert zu reagieren und sollten ggf. auch sachkundig Auskunft geben können.
Dazu geht die Fortbildung auf die Ursachen und Situationen in diesen Krisenherden ein. Wesentliche Aspekte sind, wie mit dieser Thematik auch im Religionsunterricht traumasensibel umgegangen werden kann und wie mit Kindern und Jugendlichen adäquat über Krieg gesprochen werden kann. Hierzu werden unterschiedliche Möglichkeiten und Projekte vorgestellt.
19 Juni

BS-Jahrestagung

BS-Jahrestagung
35,00 €
Fr. 19.06.26 08:30 - 20.06.26 13:30
Exerzitienhaus St. Ottilien
Fortbildung (Rel.päd.)
BS-Jahrestagung
Jahrestagung der Lehrkräfte an beruflichen Schulen im Bistum Augsburg:
Freitag, 19.06.2026 – Samstag, 20.06.2026

Referenten der Vorträge:
Prof. Dr. Andreas Matena von der Universität Augsburg (Fundamentaltheologie) Freitag-Vormittag
Pater Otto OSB aus der Erzabtei St. Ottilien (Psychoanalyse) Samstag-Vormittag


Workshop-Leiterinnen und Leiter am Freitagnachmittag:
Prof. Dr. Andreas Matena, Universität Augsburg:
Verschwörungen: Die Wahrheit hinter der „Wahrheit“

Dorothea Kleele-Hartl, Lehrerseelsorgerin:
„Halt an, wo läufst du hin… “ Ich stehe zu mir – ich nehme mich wahr – ich komme in Bewegung. Sich selbst und dem „Heiligen“ in sich, einen Raum geben.

Bernd Paulus, Dipl.Rel.Päd (FH) Fachberater:
Hinkend aufrecht gehen - Identitätsfindung mit Jakob`s Kampf am Jabboq
(Gen 32,23-33)

Mario Hein, Studierender der evangelischen Hochschule Ludwigsburg:
Zwischen Vorurteilen und Gesellschaftsdruck (aus der Arbeit mit straffällig gewordenen Jugendlichen)

Jermaine Irebor, M.Ed. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Religionspädagogik und Didaktik des Evangelischen Religionsunterrichts Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg:
Bilder und die Wahrheit hinter Heiligendarstellungen

Ich bin nicht verrückt, was ich sage, ist wahr und vernünftig. (Apg 26,25)
Joh 18,37f Da sagte Pilatus zu ihm: Also bist du doch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme. Pilatus sagte zu ihm: Was ist Wahrheit?“ Der aufmerksame Bibelleser weiß an dieser Stelle natürlich, dass Jesus diese Frage schon einmal beantwortet hatte, nämlich mit der berühmten Sentenz: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ (Joh 14,6)
Wenn also auch die Wahrheit für die Christen nicht abstrakt, sondern eine konkrete Person ist, stellt sich doch die Frage, wie man „Wahrheit“ erkennen kann und wie man sie Lügen, von Halb- und Unwahrheiten, von „fake news“ und „alternative facts“ abgrenzt. Darüber hinaus ist der Begriff der Wahrheit gerade im religiösen Bereich negativ mit Gewalt, Fundamentalismus und Intoleranz konnotiert – und dennoch lässt sich ohne ein Grundvertrauen auf Wahrheit oder Wahres nicht leben: „authentisch“ oder „echt“ übernehmen die Funktion von „wahr“, sie klingen unverdächtiger. Und doch geht es auch mit diesen Begriffen um Orientierung, die Möglichkeiten der Handlungsabwägung, um Identitätsgenerierung (wahres Wissen als soziale Praxis) und grundlegend um die Unterscheidung von Sinn und Unsinn, von Glaube und Aberglaube.

Verschwörungen: Die Wahrheit hinter der „Wahrheit“
Verschwörungstheorien sind nicht neu, haben aber in der Gegenwart eine völlig neue Dynamik gewonnen, nicht zuletzt durch Social Media; zum Teil erscheinen sie abstrus, zum Teil entwickeln sie die Faszination eines gleichermaßen im digitalen wie realen Raums stattfindenden Spieles („QAnon“). Die psychologischen und sozialen Ursachen für ihre Entstehung sind vielfältig, der Umgang mit ihren Anhängern problematisch – und dennoch notwendig, auch wenn es die eine Strategie gegen solche Theorien nicht gibt. Neben Hintergründen und einem Verschwörungs-„Spiel“ soll vor allem der gemeinsame Erfahrungsaustausch ermutigen, Strategien im Umgang mit Verschwörungstheorien zu entwickeln.
Zur Vorbereitung, aber nicht als verpflichtende Lektüre, seien empfohlen: Hubert Schleichert, Wie man mit Fundamentalisten diskutiert, ohne den Verstand zu verlieren. Anleitung zum subversiven Denken, München 82016, 196 S.; Umberto Eco, Verschwörungen. Eine Suche nach Mustern, München 2021 (86 S.); Umberto Eco, Das Foucaultsche Pendel (Roman), div. Aufl.